Die menschliche Welt lässt sich mit 2 Prinzipien beschreiben. Das eine ist das männliche, schöpferische Prinzip. Das zweite ist das weibliche, verbindende Prinzip. Ohne Verbindung gibt es keine physische als auch psychische Nahrung. Ohne Arbeit gibt es weder Sicherheit noch Freiheit, weder Verbindung noch Beziehung. Alle Menschen müssen beide Prinzipien beherrschen, um in dieser Welt überleben zu können.
Menschen, die Probleme mit dem männlichen Prinzip haben, bekommen nichts auf die Reihe. Oft kompensieren sie dies mit Sexsucht, Drogen, Alkohol oder andere süchtig machende Mittel. Menschen, die Probleme mit dem weiblichen Prinzip haben, können mit Berührungen, Kommunikation und Beziehungen zum anderen Geschlecht wenig bis gar nichts anfangen. Sie haben oft große Schwierigkeiten damit, liebevolle Beziehungen zu schaffen. Manchmal koppeln sie sich sogar ganz ab, verlieren jeglichen Kontakt und leben in sozialer Isolation. Beide Gruppen handeln so, weil sie diesen Prinzipien aus Angst zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt haben und deshalb nichts anderes mehr erleben als ihren eigenen Selbstbetrug.
Menschen, die Probleme mit dem einen Prinzip haben, kompensieren es mit dem anderen Prinzip. Dies geschieht auch in meinem Leben. Nachdem ich zur Erkenntnis gekommen bin, dass es keine Kinder gibt, die nicht von ihren Eltern misshandelt wurden, habe ich mich gefragt, von wem ich mich misshandelt fühle. Und es ist eindeutig meine Mutter. Ich fühle mich misshandelt von ihr, und tue mich sehr schwer damit, ihr zu vergeben. Das ist die wahre Ursache des Gefühls der Trennung und Einsamkeit. Solange man seiner Mutter nicht vergibt, fällt es einem sehr schwer, diese Gefühle zu überwinden. Es gibt deshalb viele Menschen, die bekümmert und einsam sind.
Schon in dem Moment, in dem ich erkenne, dass ich gerade nichts anderes mache, als mein Problem mit dem anderen Prinzip zu kompensieren, verringert sich mein Leid erheblich. Aber ich bin einfach ein zu guter Betrüger. Es hat nicht lange gedauert, bis ich neue Muster aufgebaut habe, damit ich meiner Angst nicht begegnen muss. Ich sehe da 2 Möglichkeiten: Entweder in den saueren Apfel beissen und meiner Angst ins Auge sehen oder wie ein Feigling davon rennen. Ich ziehe es momentan scheinbar vor, davon zu rennen.
Ohne Beziehungen gibt es zu wenig "Genährt-Werden". Ohne Arbeit gibt es zu wenig Veränderung und Bewegung. Beides sind absolute Grundbedürfnisse ohne die wir nicht leben könnten.
Sonntag, 15. August 2010
Freitag, 6. August 2010
Soziale Einsamkeit
Menschen, die das Gefühl haben, von den anderen Menschen oder sogar von der ganzen Gesellschaft getrennt zu sein, fühlen sich oft sehr einsam und bekümmert. Dieses Gefühl der Trennung kann zustande kommen, wenn man beginnt zu glauben, dass man von ihnen getrennt ist. In Wahrheit kann man gar nicht von ihnen getrennt sein. Ob man jetzt ein Wort mehr oder weniger redet, ob man in das persönliche Heim mitkommt oder nicht, all das ist nicht ausschlaggebend für die Gefühle der Trennung, aber sie beeinflussen deine Gedanken. Solange du nicht glauben kannst, mit anderen Menschen verbunden zu sein, wirst du dich einsam fühlen.
Wie aber kann man diese Einsamkeit überwinden? Nun, du wirst ganz sicher zustimmen, dass das nur möglich ist, wenn du die Bedingungen erfüllst, die du an die Verbundenheit stellst. Du kannst dich nicht mit anderen Menschen verbunden fühlen, wenn du nicht mit ihnen kommunizierst, oder? Nun, wenn das so ist, dann kommuniziere mit ihnen. Ansonsten wirst du dich weiterhin einsam fühlen. Kannst du dich von anderen Menschen geliebt fühlen, selbst wenn sie dich niemals in ihren "näheren Kreis" aufnehmen? Nein? Dann musst du dir bei ihnen Sympathien schaffen.
Die Ursache dieses Gefühls der Getrenntheit ist die Angst. Wenn du es zulässt, dich deine Angst an entscheidenden Erfahrungen deines Lebens zu hindern, oder dich Herausforderungen zu stellen, für die du noch gar nicht bereit bist, dann führt das zu Einsamkeit und Kummer. Die Ursache liegt bei dir.
Wie aber kann man diese Einsamkeit überwinden? Nun, du wirst ganz sicher zustimmen, dass das nur möglich ist, wenn du die Bedingungen erfüllst, die du an die Verbundenheit stellst. Du kannst dich nicht mit anderen Menschen verbunden fühlen, wenn du nicht mit ihnen kommunizierst, oder? Nun, wenn das so ist, dann kommuniziere mit ihnen. Ansonsten wirst du dich weiterhin einsam fühlen. Kannst du dich von anderen Menschen geliebt fühlen, selbst wenn sie dich niemals in ihren "näheren Kreis" aufnehmen? Nein? Dann musst du dir bei ihnen Sympathien schaffen.
Die Ursache dieses Gefühls der Getrenntheit ist die Angst. Wenn du es zulässt, dich deine Angst an entscheidenden Erfahrungen deines Lebens zu hindern, oder dich Herausforderungen zu stellen, für die du noch gar nicht bereit bist, dann führt das zu Einsamkeit und Kummer. Die Ursache liegt bei dir.
Donnerstag, 5. August 2010
Gott
Wie viele Leute haben schon über Gott geschrieben, versucht irgendwelche Erklärungen zu geben, oder gar Gottesbeweise. Und wie oft wurde gesagt: "Man konn Gott nicht beweisen". Oder: "Man konn Gott nicht erklären, begreifen, verstehen oder definieren". Dabei ist die Antwort ganz einfach. Gott ist das Sein an sich. Deswegen ist es sinnlos Atheist zu sein. Atheisten sind einfach nur eine Abwehrhaltung gegenüber konservativer Glaubenssätze eingegangen.
Das Sein an sich ist alles. Es besitzt nur nicht alle Eigenschaften, die wir ihm zusprechen. Dennoch ist es nicht nur allgegenwärtig, sondern auch allmächtig. Es verfügt vielleicht nicht über alle erdenklichen Mächte, aber ganz sicher über alle Mächte, die existieren. Wir müssten nicht an Gott glauben, wenn wir keine Menschen wären, weil wir einfach Gott sind. Wir glauben ja auch nicht an den Baum, vor unserer Nase, sondern wir wissen, dass er einfach da ist. Wir brauchen ihn uns nicht vorzustellen. Aber wie schwierig es für uns alle ist, uns die Realität vorzustellen, obwohl sie allgegenwärtig ist! Manche behaupten sogar, es sei unmöglich, die Realität zu erreichen. Aber zum Glück ist es nicht so. Es ist möglich, die Wahrheit zu erfahren. Und wenn wir die Wahrheit erfahren, erfahren wir Gott.
Um das alles zu begreifen ist es wichtig, bestimmte Tatsachen herauszustellen. Wir erfahren Gott schon immer, wir müssen nichts dafür tun. Aber wir alle glauben, dass wir uns anstrengen müssten, um ihn zu erfahren. Wir alle glauben, wir wären nicht eins mit Gott, oder getrennt von ihm. Aber das ist nicht wahr. Wir glauben das, weil unsere Gedanken unsere Wahrnehmung verzerrt haben. Wir können nicht mehr unterscheiden zwischen das, was wir wahrnehmen und dem, was wir glauben, wahrzunehmen. Aber die Wahrheit ist, dass einfach alles Gott ist. Es gibt keinen Unterschied zwischen Realität und Falschheit: Alles ist Realität. Es gibt keine Irrealitäten. Die Frage ist bloß, was auch außerhalb unseres Verstands existent ist. Uns Menschen interessiert immer das, was tatsächlich, auch ohne unseren Verstand existent ist, also das, was man gewöhnlich als Realität bezeichnet. Dieses Streben dient unserem Überlebensdrang!
Man kann die Realität aber nicht wissen. Man kann sie erfahren, aber sie nicht denken. Sobald ich sie denke, habe ich mir zwar Gedanken über die Realität gemacht, aber ich höre unter Umständen auf, die Realität zu erfahren, da nun all meine Bewusstseinsressourcen auf die Gedanken gerichtet sind. Also nehme ich nun viel stärker meine Gedanken wahr, anstatt der Realität. Die Realität aber möchte ich erfahren, denn ansonsten werde ich depressiv. Ich möchte sie erkennen können. Wenn ich sie nicht erkennen kann, fühle ich mich von Gott getrennt. Genau diese Gefühle verbinde ich mit den Gedanken, die meine Aufmerksamkeit abgelenkt haben. Ich glaube, sie waren die Ursache. Dabei ist eigentlich gar nichts passiert. Aber ich glaube, dass ich die Realität erfassen muss, um Gott erfahren zu können, da die Gedanken vermeintlich falsche Gedanken gewesen sind.
Deswegen glauben wir also, dass wir Gott nur erfahren, wenn wir Gott denken. Man kann die "echte Wirklichkeit" aber nur erreichen, indem man die "falsche" akzeptiert, nicht indem man versucht sie loszuwerden. Die Illusion der Getrenntheit kann nur aufrecht erhalten werden, indem wir mit voller Kraft Widerstand dagegen leisten. Akzeptanz dagegen löst die Illusion immer auf und öffnet dich für die Realität. Und Gott ist nichts anderes als die Realität.
Das Sein an sich ist alles. Es besitzt nur nicht alle Eigenschaften, die wir ihm zusprechen. Dennoch ist es nicht nur allgegenwärtig, sondern auch allmächtig. Es verfügt vielleicht nicht über alle erdenklichen Mächte, aber ganz sicher über alle Mächte, die existieren. Wir müssten nicht an Gott glauben, wenn wir keine Menschen wären, weil wir einfach Gott sind. Wir glauben ja auch nicht an den Baum, vor unserer Nase, sondern wir wissen, dass er einfach da ist. Wir brauchen ihn uns nicht vorzustellen. Aber wie schwierig es für uns alle ist, uns die Realität vorzustellen, obwohl sie allgegenwärtig ist! Manche behaupten sogar, es sei unmöglich, die Realität zu erreichen. Aber zum Glück ist es nicht so. Es ist möglich, die Wahrheit zu erfahren. Und wenn wir die Wahrheit erfahren, erfahren wir Gott.
Um das alles zu begreifen ist es wichtig, bestimmte Tatsachen herauszustellen. Wir erfahren Gott schon immer, wir müssen nichts dafür tun. Aber wir alle glauben, dass wir uns anstrengen müssten, um ihn zu erfahren. Wir alle glauben, wir wären nicht eins mit Gott, oder getrennt von ihm. Aber das ist nicht wahr. Wir glauben das, weil unsere Gedanken unsere Wahrnehmung verzerrt haben. Wir können nicht mehr unterscheiden zwischen das, was wir wahrnehmen und dem, was wir glauben, wahrzunehmen. Aber die Wahrheit ist, dass einfach alles Gott ist. Es gibt keinen Unterschied zwischen Realität und Falschheit: Alles ist Realität. Es gibt keine Irrealitäten. Die Frage ist bloß, was auch außerhalb unseres Verstands existent ist. Uns Menschen interessiert immer das, was tatsächlich, auch ohne unseren Verstand existent ist, also das, was man gewöhnlich als Realität bezeichnet. Dieses Streben dient unserem Überlebensdrang!
Man kann die Realität aber nicht wissen. Man kann sie erfahren, aber sie nicht denken. Sobald ich sie denke, habe ich mir zwar Gedanken über die Realität gemacht, aber ich höre unter Umständen auf, die Realität zu erfahren, da nun all meine Bewusstseinsressourcen auf die Gedanken gerichtet sind. Also nehme ich nun viel stärker meine Gedanken wahr, anstatt der Realität. Die Realität aber möchte ich erfahren, denn ansonsten werde ich depressiv. Ich möchte sie erkennen können. Wenn ich sie nicht erkennen kann, fühle ich mich von Gott getrennt. Genau diese Gefühle verbinde ich mit den Gedanken, die meine Aufmerksamkeit abgelenkt haben. Ich glaube, sie waren die Ursache. Dabei ist eigentlich gar nichts passiert. Aber ich glaube, dass ich die Realität erfassen muss, um Gott erfahren zu können, da die Gedanken vermeintlich falsche Gedanken gewesen sind.
Deswegen glauben wir also, dass wir Gott nur erfahren, wenn wir Gott denken. Man kann die "echte Wirklichkeit" aber nur erreichen, indem man die "falsche" akzeptiert, nicht indem man versucht sie loszuwerden. Die Illusion der Getrenntheit kann nur aufrecht erhalten werden, indem wir mit voller Kraft Widerstand dagegen leisten. Akzeptanz dagegen löst die Illusion immer auf und öffnet dich für die Realität. Und Gott ist nichts anderes als die Realität.
Mittwoch, 14. Juli 2010
Indianer-Weisheiten
Die höchste Wahrheit hat sich seit Jahrtausenden nicht verändert. Auch die Ureinwohner wussten insgeheim, was hier mitgeteilt wird.
WENN DU DEIN HERZ NICHT HART WERDEN LÄSST, wenn du deinen Mitmenschen kleine Freundlichkeiten erweist, werden sie dir mit Zuneigung antworten. Sie werden dir freundliche Gedanken schenken. Je mehr Menschen du hilfst, desto mehr dieser guten Gedanken werden auf dich gerichtet sein. Daß Menschen dir wohlgesinnt sind, ist mehr wert als Reichtum.
WENN DU DEIN HERZ NICHT HART WERDEN LÄSST, wenn du deinen Mitmenschen kleine Freundlichkeiten erweist, werden sie dir mit Zuneigung antworten. Sie werden dir freundliche Gedanken schenken. Je mehr Menschen du hilfst, desto mehr dieser guten Gedanken werden auf dich gerichtet sein. Daß Menschen dir wohlgesinnt sind, ist mehr wert als Reichtum.
*Henry Old Coyote*
GROSSER GEIST, BEWAHRE MICH DAVOR, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.*Unbekannter Apachenkrieger*
DER TAG GEHT ZU ENDE.
Überdenke noch einmal,
was er dir an Sorgen gebracht hat.
Ein paar davon behalte,
die anderen wirf weg.
Überdenke noch einmal,
was er dir an Sorgen gebracht hat.
Ein paar davon behalte,
die anderen wirf weg.
*Calvin O. John*
ES GIBT MEHR ALS EINE STRASSE, die zum Leben nach dem Leben führt, es gibt mehr als eine Art zu lieben, es gibt mehr als einen Weg, die andere Hälfte seines Selbst in einem anderen Menschen zu finden, es gibt mehr als eine Art, den Feind zu bekämpfen.
Wer sein Selbst nicht lieben kann, kann niemanden lieben. Wer sich seines Körpers schämt, schämt sich alles Lebendigen. Wer seinen Körper schmutzig findet, ist verloren. Wer die schon vor der Geburt erhaltenen Gaben nicht respektieren kann, kann nie etwas richtig respektieren.
ES GIBT MEHR ALS EINE STRASSE, die zum Leben nach dem Leben führt, es gibt mehr als eine Art zu lieben, es gibt mehr als einen Weg, die andere Hälfte seines Selbst in einem anderen Menschen zu finden, es gibt mehr als eine Art, den Feind zu bekämpfen.
Wer sein Selbst nicht lieben kann, kann niemanden lieben. Wer sich seines Körpers schämt, schämt sich alles Lebendigen. Wer seinen Körper schmutzig findet, ist verloren. Wer die schon vor der Geburt erhaltenen Gaben nicht respektieren kann, kann nie etwas richtig respektieren.
* Eine Nootka *
Alle Dinge der Schöpfung sind heilig. Jeder Morgen ist heilig, jeder Tag ist heilig, denn das Licht des Tages wurde von Wankan Tanka, unserem Vater gesandt. Bedenkt, daß alle Geschöpfe dieser Welt heilig sind und darum entsprechend behandelt werden wollen.
Alle Dinge der Schöpfung sind heilig. Jeder Morgen ist heilig, jeder Tag ist heilig, denn das Licht des Tages wurde von Wankan Tanka, unserem Vater gesandt. Bedenkt, daß alle Geschöpfe dieser Welt heilig sind und darum entsprechend behandelt werden wollen.
* HEHAKA SAPA (Sioux) *
Im Leben eines Indianers gibt es keine schlechten Tage. Auch wenn die Zeiten noch so schwierig sind - jeder Tag ist gut. Weil Du am Leben bist, ist jeder Tag gut.
Im Leben eines Indianers gibt es keine schlechten Tage. Auch wenn die Zeiten noch so schwierig sind - jeder Tag ist gut. Weil Du am Leben bist, ist jeder Tag gut.
* HENRY OLD COYOTE *
Wir Indianer leben in einer Welt der Symbole, Zeichen, Sinnbilder, in der das Spirituelle und das Gewöhnliche äußerlich das Gleiche sind. Für uns sind Sinnbilder Teil der Natur, Teil auch von uns selbst. Wir bemühen uns zu verstehen, nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen.
Wir Indianer leben in einer Welt der Symbole, Zeichen, Sinnbilder, in der das Spirituelle und das Gewöhnliche äußerlich das Gleiche sind. Für uns sind Sinnbilder Teil der Natur, Teil auch von uns selbst. Wir bemühen uns zu verstehen, nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen.
* LAME DEER *
Wir wurden zusammen mit allen Geschöpfen auf diese Erde gesetzt. Alle diese Geschöpfe, auch die kleinsten Gräser und die größten Bäme, sind mit uns eine Familie. Wir sind alle Geschwister und gleich an Wert auf dieser Erde.
Wir wurden zusammen mit allen Geschöpfen auf diese Erde gesetzt. Alle diese Geschöpfe, auch die kleinsten Gräser und die größten Bäme, sind mit uns eine Familie. Wir sind alle Geschwister und gleich an Wert auf dieser Erde.
* Dankgebet der Irokesen *
So vielfälftig sind die Wunder der Schöpfung, daß diese Schöhnheit niemals enden wird. Die Schöpfung ist hier. Sie ist genau jetzt in dir, ist es schon immer gewesen. Die Welt ist ein Wunder. Die Welt ist Magie. Die Welt ist Liebe. Und sie ist hier, jetzt.
So vielfälftig sind die Wunder der Schöpfung, daß diese Schöhnheit niemals enden wird. Die Schöpfung ist hier. Sie ist genau jetzt in dir, ist es schon immer gewesen. Die Welt ist ein Wunder. Die Welt ist Magie. Die Welt ist Liebe. Und sie ist hier, jetzt.
* GAYLE HIGH PINE *
Das Wissen um die spirituelle Beziehung zum gesamten Universum ist ohne Bedeutung, denn Bewußtsein von irgend etwas ist nicht die Wirklichkeit jener Sache. Daß man von der Existenz der Liebe weiß, bedeutet nicht zu lieben.
Das Wissen um die spirituelle Beziehung zum gesamten Universum ist ohne Bedeutung, denn Bewußtsein von irgend etwas ist nicht die Wirklichkeit jener Sache. Daß man von der Existenz der Liebe weiß, bedeutet nicht zu lieben.
* SOTSISOWAH (Seneca) *
Andere Religionen belehren ... Unsere meint, daß das Herz jedem Menschen seinen eigenen Weg zeigt.
Andere Religionen belehren ... Unsere meint, daß das Herz jedem Menschen seinen eigenen Weg zeigt.
* MOWIHAIZ, MAGPIE (Cheyenne) *
Es ist viel leichter, das grüne Gras woanders anzuschauen als bei sich zu Hause im eigenen Garten.
Es ist viel leichter, das grüne Gras woanders anzuschauen als bei sich zu Hause im eigenen Garten.
* DAVID SEVEN DEERS (Halkomelen Skwah) *
Donnerstag, 1. Juli 2010
Positivies Denken macht krank
Paul Ferrini ist gegen Affirmationen: Er gibt sofort zu, dass sie wirkungslos sind. Im Buch "Positives Denken macht krank" wird genau diese Wirkungslosigkeit erörtert und die Versprechungen vorgelegt, die einem oft bei esoterischer Literatur gemacht werden. Es gibt sicherlich viele Betrüger, vielleicht auch unabsichtliche. Jedenfalls kann ich nicht daran glauben, dass Paul zu solchen Betrügern gehört. Und selbst wenn: Pfeife auf alle Meinungen, Ansichten und Urteile, die irgendjemand gefällt hat. Einzig und allein die Realität zählt: Sei ein Realist, aber kein pessimistischer. Gehe den Schmerzen nicht aus dem Weg und glaube nicht an den Erfolg, das Paradies oder alle anderen Sachen, die versprochen werden. Es gibt genügend Bücher, die ein angstfreies Leben versprechen. Solchen ideologischen Schwachsinn gibt es viel.
Paul Ferrini sagt selbst, dass es unwichtig ist, wer er ist. Er sagt dem Leser sogar, dass er aufhören sollte, das jetzt zu lesen, dass es um das Lernen und Üben geht, seinen Erfahrungen entgegenzutreten und sie nicht zu verdrängen oder zu verleugnen, sondern sie zu akzeptieren. Ich glaube Paul Ferrini und seinen Worten nicht, aber ich glaube meinen Erfahrungen. Wenn ich die Erfahrung von einer Kraft mache, die ich nicht ausdrücken kann, dann aber Paul Ferrinis Worte lese, die genau das ausdrücken, was ich erfahren habe(mehr oder weniger), dann ist das ein Beweis für mich, das Paul Ferrini kein Betrüger ist. Aber seine ideologischen Widersprüche und der Irrsinn, der sich anhäuft, und auch hier angehäuft hat, ist Beweis dafür, dass alle Worte unwichtig sind. Paul Ferrini sagt selbst, dass seine Worte bedeutungslos sind. Er macht auch nicht bei dem Schwachsinn "Channeling" aus dem New Age mit. Aber ich muss schon zugeben, dass seine Website arg nach einer Sekte aussieht.
Trotzdem ist es richtig und gut, seine Erfahrungen zu akzeptieren. Vielleicht glaubst du, es wäre einfach, seine Erfahrung zu akzeptieren. Vielleicht glaubst du sogar, dass du deine Erfahrung bereits akzeptierst. Aber ich habe es selbst erlebt. Als ich meine Vergangenheit akzeptiert habe, habe ich mich wunderbar gefühlt. Die Last des Selbsthasses ist von mir gefallen.
Paul Ferrini verspricht auch kein Paradies, keine Perfektion, keine Utopie. Trotzdem sollte man vorsichtig sein. Denn er sagt: "Vergiss alles, was du zu wissen glaubst.". Solche verrückten Dinge wird man in seinen Christ Mind Books lesen. Aber es ist unwichtig, was Paul sagt oder wer er ist, es geht um die Erfahrung, die du machst. Ich habe mich dazu entschieden, die Maske der Spiritualität abzulegen. Ich habe mich dazu entschieden, den Irrglauben aufzugeben, ich wüsste besonders viel. Gedanken können dein Leben nur ändern, wenn sie zu einer Erkenntnis führen, die dein Verhalten verändern.
Dogmatisches Denken verschließt den Verstand. Glaube niemals alles, was jemand schreibt. Paul Ferrini schreibt so viel ideologischen Mist. Du wirst schnell erkennen, dass es schlüssig scheint, aber vollkommener Schwachsinn ist. Das, was zu tun ist, weißt du schon längst. Du fühlst dich nur nicht bereit dafür. Wir können nicht wissen, welche Bedeutung in Pauls Wörten liegt, wir können nicht wissen, wann er seine Meinung geändert hat, wir können nicht wissen, was wahr oder falsch an seinen Aussagen ist. Das einzige, was du wirklich tun musst, ist deine Schattenwelt zu lieben. Akzeptiere die Teile in dir, die sich nicht geliebt fühlen. Schenke ihnen Aufmerksamkeit. Leugne sie nicht, projiziere sie nicht, verschleiere sie nicht. Bleibe bewusst bei ihnen.
Einer Psychologin habe ich mal gesagt: "Ich habe einfach so viel Angst." Daraufhin rät sie mir, sie einfach zu verdrängen, auf den Mond zu schießen, sprich: Sie abzuwehren. Das bedeutet, dass sie davon ausgegangen ist, dass ich mich gegen die Angst nicht wehren kann, und dass sie mich deshalb daran hindere, soziale Kontakte einzugehen. Aber auf diese Weise ist es mir nicht gelungen, meine Ängste zu überwinden. Stattdessen war das Problem für mich: Die verleugnete Angst. Natürlich habe ich meine Angst eben nicht akzeptiert. Und das war das wahre Problem. Die ständige Verleugnung von dem, was ist. Akzeptierte Angst fühlt sich nicht schlecht an, sondern ausgesprochen real. Seit ich erkannt habe, wie riesig meine Schattenwelt ist, habe ich mir zur Aufgabe gemacht, diese Schattenwelt nun aufzusuchen, um ihr die Liebe zu geben, die sie verdient. Ihr wisst gar nicht, wie riesig sie ist.
Ich sage euch, dass euer Leben darin besteht, euch in den Abwehrmechanismen der Angst gefangen zu halten. Das ist auch bei mir so. Das ist der einzige nennenswerte, wesentliche Unterschied zwischen uns Menschen und den der niederen Tiere: Tiere können nur so viel erkennen, wie sie erkennen müssen. Sie haben nur so viel Angst, wie sie haben müssen. Das alles ist in natürlicher Ordnung. Aber der Mensch kann viel mehr erkennen und erkennt infolge dessen auch viel mehr Gefahren, hat viel mehr Sorgen. Das ist allen Psychologen bekannt. Aber viele befürworten die Abwehrmechanismen der Angst. Psychotherapeuten behaupten, dass Abwehrmechanismen nicht nur Widerstand sind, sondern das psychische Gleichgewicht sichern. Aber das ist nicht wahr. Denn der Angst kann keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt werden, wenn man sie abwehrt. Es ist möglich, die Angst auszuhalten, und wenn du es tust, wirst du feststellen, dass es sich besser anfühlt, als die Projektion oder die Verleugnung, oder Identifikation mit den Gedanken.
Es ist der Versuch der Flucht. Aber die Flucht ist nicht möglich. Das musst du letztlich feststellen. Einzig und allein die Akzeptanz der Angst kann sie auflösen. Wenn das passiert wirst du sofort beginnen, ihr deine ganze bewusste Aufmerksamkeit zu schenken und du wirst dich freuen, dass es dir gelungen ist, ihr das zu geben, was sie braucht. Du wirst nicht frei sein, vom Grundgefühl der Angst, aber erfüllt von Sicherheit und Zuversicht mit der Angst zu leben und weiterhin aufmerksam zu sein. Das wahre Problem der Menschheit ist, dass sie sich mit allen möglichen Dingen befassen können, und das auch tun, aber nicht bereit dazu sind, sich um ihre Ängste zu kümmern. Genau das ist aber der einzige Weg, der existiert. Es gibt ohne Angst keine Aufmerksamkeit, ohne Aufmerksamkeit keine Liebe. Abwehrmechanismen anzuwenden, bedeutet stehen zu bleiben. Ängste zu akzeptieren und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken bedeutet, weiter zu gehen. Es geht nicht darum, die Angst zu besiegen, sondern darum, dem Leben mit Aufmerksamkeit zu begegnen.
Da Letzteres eigentlich genau die Lehre von Paul Ferrin ist, sollte er nicht zu den Betrügern gehören. Er will nicht, dass wir besonders ihm begegnen, er will nicht mal, dass wir besonders viele Bücher von ihm kaufen. Er will nur, dass wir unsere Wunden heilen.
Paul Ferrini sagt selbst, dass es unwichtig ist, wer er ist. Er sagt dem Leser sogar, dass er aufhören sollte, das jetzt zu lesen, dass es um das Lernen und Üben geht, seinen Erfahrungen entgegenzutreten und sie nicht zu verdrängen oder zu verleugnen, sondern sie zu akzeptieren. Ich glaube Paul Ferrini und seinen Worten nicht, aber ich glaube meinen Erfahrungen. Wenn ich die Erfahrung von einer Kraft mache, die ich nicht ausdrücken kann, dann aber Paul Ferrinis Worte lese, die genau das ausdrücken, was ich erfahren habe(mehr oder weniger), dann ist das ein Beweis für mich, das Paul Ferrini kein Betrüger ist. Aber seine ideologischen Widersprüche und der Irrsinn, der sich anhäuft, und auch hier angehäuft hat, ist Beweis dafür, dass alle Worte unwichtig sind. Paul Ferrini sagt selbst, dass seine Worte bedeutungslos sind. Er macht auch nicht bei dem Schwachsinn "Channeling" aus dem New Age mit. Aber ich muss schon zugeben, dass seine Website arg nach einer Sekte aussieht.
Trotzdem ist es richtig und gut, seine Erfahrungen zu akzeptieren. Vielleicht glaubst du, es wäre einfach, seine Erfahrung zu akzeptieren. Vielleicht glaubst du sogar, dass du deine Erfahrung bereits akzeptierst. Aber ich habe es selbst erlebt. Als ich meine Vergangenheit akzeptiert habe, habe ich mich wunderbar gefühlt. Die Last des Selbsthasses ist von mir gefallen.
Paul Ferrini verspricht auch kein Paradies, keine Perfektion, keine Utopie. Trotzdem sollte man vorsichtig sein. Denn er sagt: "Vergiss alles, was du zu wissen glaubst.". Solche verrückten Dinge wird man in seinen Christ Mind Books lesen. Aber es ist unwichtig, was Paul sagt oder wer er ist, es geht um die Erfahrung, die du machst. Ich habe mich dazu entschieden, die Maske der Spiritualität abzulegen. Ich habe mich dazu entschieden, den Irrglauben aufzugeben, ich wüsste besonders viel. Gedanken können dein Leben nur ändern, wenn sie zu einer Erkenntnis führen, die dein Verhalten verändern.
Dogmatisches Denken verschließt den Verstand. Glaube niemals alles, was jemand schreibt. Paul Ferrini schreibt so viel ideologischen Mist. Du wirst schnell erkennen, dass es schlüssig scheint, aber vollkommener Schwachsinn ist. Das, was zu tun ist, weißt du schon längst. Du fühlst dich nur nicht bereit dafür. Wir können nicht wissen, welche Bedeutung in Pauls Wörten liegt, wir können nicht wissen, wann er seine Meinung geändert hat, wir können nicht wissen, was wahr oder falsch an seinen Aussagen ist. Das einzige, was du wirklich tun musst, ist deine Schattenwelt zu lieben. Akzeptiere die Teile in dir, die sich nicht geliebt fühlen. Schenke ihnen Aufmerksamkeit. Leugne sie nicht, projiziere sie nicht, verschleiere sie nicht. Bleibe bewusst bei ihnen.
Einer Psychologin habe ich mal gesagt: "Ich habe einfach so viel Angst." Daraufhin rät sie mir, sie einfach zu verdrängen, auf den Mond zu schießen, sprich: Sie abzuwehren. Das bedeutet, dass sie davon ausgegangen ist, dass ich mich gegen die Angst nicht wehren kann, und dass sie mich deshalb daran hindere, soziale Kontakte einzugehen. Aber auf diese Weise ist es mir nicht gelungen, meine Ängste zu überwinden. Stattdessen war das Problem für mich: Die verleugnete Angst. Natürlich habe ich meine Angst eben nicht akzeptiert. Und das war das wahre Problem. Die ständige Verleugnung von dem, was ist. Akzeptierte Angst fühlt sich nicht schlecht an, sondern ausgesprochen real. Seit ich erkannt habe, wie riesig meine Schattenwelt ist, habe ich mir zur Aufgabe gemacht, diese Schattenwelt nun aufzusuchen, um ihr die Liebe zu geben, die sie verdient. Ihr wisst gar nicht, wie riesig sie ist.
Ich sage euch, dass euer Leben darin besteht, euch in den Abwehrmechanismen der Angst gefangen zu halten. Das ist auch bei mir so. Das ist der einzige nennenswerte, wesentliche Unterschied zwischen uns Menschen und den der niederen Tiere: Tiere können nur so viel erkennen, wie sie erkennen müssen. Sie haben nur so viel Angst, wie sie haben müssen. Das alles ist in natürlicher Ordnung. Aber der Mensch kann viel mehr erkennen und erkennt infolge dessen auch viel mehr Gefahren, hat viel mehr Sorgen. Das ist allen Psychologen bekannt. Aber viele befürworten die Abwehrmechanismen der Angst. Psychotherapeuten behaupten, dass Abwehrmechanismen nicht nur Widerstand sind, sondern das psychische Gleichgewicht sichern. Aber das ist nicht wahr. Denn der Angst kann keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt werden, wenn man sie abwehrt. Es ist möglich, die Angst auszuhalten, und wenn du es tust, wirst du feststellen, dass es sich besser anfühlt, als die Projektion oder die Verleugnung, oder Identifikation mit den Gedanken.
Es ist der Versuch der Flucht. Aber die Flucht ist nicht möglich. Das musst du letztlich feststellen. Einzig und allein die Akzeptanz der Angst kann sie auflösen. Wenn das passiert wirst du sofort beginnen, ihr deine ganze bewusste Aufmerksamkeit zu schenken und du wirst dich freuen, dass es dir gelungen ist, ihr das zu geben, was sie braucht. Du wirst nicht frei sein, vom Grundgefühl der Angst, aber erfüllt von Sicherheit und Zuversicht mit der Angst zu leben und weiterhin aufmerksam zu sein. Das wahre Problem der Menschheit ist, dass sie sich mit allen möglichen Dingen befassen können, und das auch tun, aber nicht bereit dazu sind, sich um ihre Ängste zu kümmern. Genau das ist aber der einzige Weg, der existiert. Es gibt ohne Angst keine Aufmerksamkeit, ohne Aufmerksamkeit keine Liebe. Abwehrmechanismen anzuwenden, bedeutet stehen zu bleiben. Ängste zu akzeptieren und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken bedeutet, weiter zu gehen. Es geht nicht darum, die Angst zu besiegen, sondern darum, dem Leben mit Aufmerksamkeit zu begegnen.
Da Letzteres eigentlich genau die Lehre von Paul Ferrin ist, sollte er nicht zu den Betrügern gehören. Er will nicht, dass wir besonders ihm begegnen, er will nicht mal, dass wir besonders viele Bücher von ihm kaufen. Er will nur, dass wir unsere Wunden heilen.
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